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Enge Zusammenarbeit zwischen Einrichtung und Gesundheitsamt entscheidend

Seit Ende März hat es in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung im Kreis Plön zahlreiche Corona-Fälle gegeben. Diese hatten zwischenzeitlich zu einem deutlichen Anstieg der 7-Tage-Inzidenz geführt. Inzwischen konnte dieses Ausbruchsgeschehen nicht nur unter Kontrolle gebracht, sondern beendet werden, teil der Leiter des Gesundheitsamtes, PD Dr. Josef Weigl mit.

Dass die Ausbreitung des Virus gestoppt werden konnte, liegt laut Weigl vor allem an der guten Zusammenarbeit zwischen der Einrichtung und dem Gesundheitsamt. Dabei seien die Rahmenbedingungen äußerst schwierig gewesen: „Durch die Verknüpfung zwischen Wohnen in Einrichtungen, Wohnen im Privaten, Bustransport und Arbeit an mehreren Standorten, hatten die Betroffenen zahlreiche Kontakte. Zudem konnten einige Menschen aufgrund ihrer Behinderung nicht im Zimmer isoliert werden“, so der Gesundheitsamtsleiter. Dieser sehr komplexe Ausbruch konnte überraschend zügig beendet werden, sodass Werkstattbesuche, Busverkehr und Besuche von Montag an wieder möglich sind.

Ein weiteres Ausbruchsgeschehen ist dem Gesundheitsamt des Kreises vergangene Woche von der Rehaklinik Selenter See gemeldet worden. Mehrere Patienten waren nach Abschluss ihrer Kurmaßnahme positiv getestet worden. Im Rahmen einer groß angelegten Abstrichaktion am vergangenen Wochenende waren weitere positive Fälle bei fünf Familien einer laufenden Kurgruppe sowie bei einem Mitarbeiter festgestellt worden. Das Gesundheitsamt hat der Klinikleitung daraufhin mehrere Vorschläge zum weiteren Vorgehen gemacht, um das Ausbruchsgeschehen möglichst schnell zu beenden. „Die Klinikleitung hat sich daraufhin entschieden, alle übrigen Kurgäste nach Hause zu schicken“, erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes. Neue Kurgäste werden ab dem 26. Mai wieder aufgenommen. Zusätzlich ordnete das Gesundheitsamt des Kreises Plön Quarantäne für 16 Mitarbeiter an.

„Jedes Ausbruchsgeschehen hat seine ganz besonderen Eigenheiten. Allen ist aber gemein, dass sie die Einrichtung zuerst einmal in Schrecken versetzen. Wichtig ist es dann jeweils schnell auf eine enge, rationale und verbindliche Arbeitsebene zu kommen. Die Führungsebenen werden dabei sehr belastet, aber der Schreck legt sich auch wieder schnell, denn das Coronavirus ist bei zügiger und konsequenter Zusammenarbeit beherrschbar“, so der Amtsleiter.

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Fax: +49 4522 743 95 475
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Jutta Klingler »
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